Die Vorteile der Massage lassen sich in die folgenden Bereiche unterteilen:
Interaktion, Stimulation, Wohlbefinden und Entspannung.
Interaktion
- fördert sichere Bindung
- gute vorsprachliche Kommunikation
- verbale und nonverbale Kommunikation
- Zeit zum Wohlfühlen
- ungeteilte Aufmerksamkeit
- sich respektiert fühlen
- Wahrnehmung mit allen Sinnen
- Ausschüttung des Hormons Oxytocin
- Kennenlernen liebevolle Berührung
- früher Kontakt mit beiden Elternteilen
- Einfühlungsvermögen
- Nachahmungstrieb
- Förderung des Beachtens von Signalen
- Respektvolle Kommunikation
Stimulation
- Allgemeine Körperfunktionen ( Verdauung, Hormone, Nervensystem, ?)
- Zusammenspiel von Körper, Kognition und Emotion
- sprachliche Entwicklung
- Muskelentwicklung und Muskeltonus
- Integration der Sinneswahrnehmungen der Haut
- Anregung der Myelinisierung
Wohlbefinden (Linderung bei?)
- Beschwerden beim Zahnen
- Blähungen und Koliken
- Verstopfung/ Ausscheidung
- Wachstumsschmerzen
- Muskelverspannungen
- Desorganisation des Nervensystems
- Berührungsempfindlichkeit
- Körperlichen oder seelischen Spannungen
Entspannung
- verbessertes Schlafverhalten
- Anpassung der Bewusstseinszustände
- Aufbau eines ausgeglichenen Muskelzustandes
- erhöhte Beweglichkeit
- erhöhte Anpassungsfähigkeit an die Umwelt
- höhere Toleranz bei Berührung
- ruhig und entspannt sein
- weniger Hypersensibilität
- weniger Hyperaktivität
- erhöhte Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen (Selbstregulationskompetenzen)
- Ausgewogenheit von Stresszuständen und Entspannung
- höherer Pegel von Entspannungshormonen wie Oxytocin, Prolaktin und Dopamin
- weniger Stresshormone wie Cortison und Noradrenalin
